Unbedenkliche Gespinstmotten verhüllen Bäume und Sträucher
Haben Sie kahlgefressene und von weißem Gespinst umhüllte Sträucher und Bäume gesehen? Verantwortlich hierfür ist meist die harmlose Raupe der Gespinstmotte. Von der Gespinstmotte geht keine Gefahr für Tier und Menschen aus.
Die Raupen des Nachtfalters sind gelb und haben an den Seiten mehrere dunkle Punkte in einer Reihe, hierbei handelt es sich um eine nackte Raupe ohne Brennhaare.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners wiederum können gefährlich für Mensch und Tier werden. Der Eichenprozessionsspinner unterscheidet sich optisch von der Gespinstmotte dahingehend, dass die Raupen stark behaart sind. Diese Haare haben Widerhaken und enthalten das sogenannte Nesselgift. Bei Hautkontakt löst dies eine allergische Reaktionen aus, die zu Hautirritationen, Augenreizungen, Fieber, Schwindel und in Einzelfällen zu allergischen Schocks führen können. Die Haare sind leicht zerbrechlich und werden durch den Wind verbreitet. Auch nach der Häutung der Raupen bleiben die sehr dauerhaften Härchen im Nest.
Sollten Sie Nester des Eichenprozessionsspinners an gemeindlichen Bäumen (Eichen) entdecken, melden Sie bitte den Befall mit einer möglichst genauen Ortsangabe und Foto unserem Ordnungsamt: Kontakt
Stand: 28.05.2026